
Vorgeschichte: Auf der Erlenmatt befand sich früher ein Güterbahnhof der Deutschen Bahn. Das Areal war geprägt von Eisenbahnbauten und Logistikbetrieben. Später kamen als Zwischennutzungen Restaurants und Konzertlokale dazu. Auf dem Gelände leben – wie oft auf ehemaligen Bahnarealen - viele seltene Pflanzen- und Tierarten, die einen trockenen, steinigen Lebensraum brauchen. So erhielt auch die Erlenmatt ihr ganz spezielles und ökologisch wertvolles Erscheinungsbild.
Im Jahr 1998 gab die Deutsche Bahn nach einer Reorganisation ihren Güterbahnhof in Basel auf. Zuerst nutzten vor allem lokale Logistikunternehmen das rund 20 Hektaren große Areal. Für die Bewohner und Bewohnerinnen des Quartiers war das Gelände nicht zugänglich. Ein breites Publikum lernte die Erlenmatt erst kennen, als sich Zwischennutzer wie beispielsweise das Restaurant Erlkönig auf dem Areal ansiedelten und als der Kanton einen ersten Teil des Areals kaufte. Das brachliegende Gelände wurde zu einem wertvollen Freiraum des Quartiers.
Basierend auf dem Wettbewerbsvorschlag von 'Raymond Vogel Landschaften' aus dem Jahr
2002 wurde für die Parkanlagen der Erlenmatt ein Gesamtkonzept entwickelt. Aufgrund
noch bestehender Nutzungen (Messehalle, BLG) wie auch aufgrund einer gestaffelten Entwicklung des Quartiers Erlenmatt wird die Projektierung und der Bau der Parkanlagen in drei auf die Arealentwicklung abgestimmte Etappen aufgeteilt. Damit wird eine sinnvolle Entwicklung der Grünzone gewährleistet.
 Daten und Fakten der Grünanlage
 farbiger Informationsflyer Erlenmattpark
 farbiger Informationsflyer Triangel
|